Forum Rosengasse // Öffentliche Podiumsdiskussion für die Wiederbelebung des ehem. Bahnbetriebswerkes in Erfurt

Wir sagen Danke für die Unterstützung:
TMWWDG und Kristiane Schley von Transition Town Erfurt
 

Veranstaltungsprogramm:
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Vorstudien zum Areal:
Download Studie TransitionTown: KulturWerkHallen_Text160222
und KulturWerkHallen_Bilder151207web

1 Denkmal / 8 Hallen / 100 Ideen

Eine Initiative für das ehem. Bahnbetriebswerk Erfurt zwischen
Rosengasse, Thomasstrasse und Hauptbahnhof

Wann?
Freitag, 13. April 2017
10:00 bis 16:00

Wo?
Franz Mehlhose
Löberstraße 12, 99084 Erfurt

Was?
0_Begrüßung durch Wolfgang Beese
1_Podiumsdiskussion von 10:00 bis 12:00 Uhr c.t.
2_Büffet und Kaffee von 12:00 bis 13:00 Uhr
3_Rundgang durch das Gelände 13:00 bis 14:00 Uhr
4_Impulsvorträge und offene Diskussion ab 14:00 Uhr

Wer?
1_Podiumsdiskusion mit:
Sabine Wosche, LEG Thüringen
Andreas Uhlig, Krieger Gruppe, Berlin
Wolfgang Beese, Stadtrat der Stadt Erfurt
Heinrich Böll, Architekt, Essen
Lukasz Lendzinski, Architekt und Stadtplaner „von unten“, Stuttgart
Elmar Nolte, Stadtplaner, Erfurt
Hans-Rudolf Meier, Bauhaus-Uni Weimar

Moderation: Jan Kobel, Baudenkmal Milchhof Arnstadt

Die große Halle des Bahnbetriebswerkes, 200 m westlich des Erfurter Bahnhofsvorplatzes. Was könnte man daraus machen! Was man daraus machen könnte? Einen Grund, auf der ICE-Fahrt von München nach Berlin (oder von FaM nach Dresden) auszusteigen und sich ein einmaliges Projekt der Transformation von Industriekultur anzuschauen.

2_Führung
über das Gelände des ehem. königlichen Bahnbetriebswerkes durch einen Vertreter der Denkmalpflege Forum Rosengasse // Öffentliche Podiumsdiskussion für die Wiederbelebung des ehem. Bahnbetriebswerkes in Erfurt weiterlesen

Chemnitz – auf der Suche nach der verlorenen Urbanität

Eine Leseempfehlung zum Thema Architektur, Städtebau und Stadtentwicklung ist der Artikel von Ulrich Hammerschmidt in der Freien Presse aus Chemnitz:
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/KULTUR/Die-Mauern-muessen-weg-artikel9450828.php.
(Ergänzung 06.03.2017: ARTIKEL LEIDER NICHT MEHR AUFFINDBAR!)

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Das Museum Gunzenhauser in Chemnitz verfügt über eine umfangreiche Sammlung der Klassischen Moderne – hier: Serge Poliakoff und Willi Baumeister (hinten) – und über eine passende Heimstadt: ein mit viel Respekt saniertes und umgebautes ehemaliges Sparkassengebäude von Fred Otto aus dem Jahre 1928.

Hammerschmidt schreibt über urbane Mauern, die die Verkehrsplanung der sechziger und siebziger Jahre errichtet hat und die moderne Architektur jetzt wieder errichtet, und notiert einige andere sehr richtige Beobachtungen, bezugnehmend auf den Architekten Alvar Aalto und den Stadtplaner Dieter Hoffmann-Axthelm.

Lustigerweise war ich erst wenige Monate zuvor in Chemnitz und lief genau die Straßenzüge und Gebäude ab, die Hammerschmidt hier beschreibt. Das brachte mich auf die Idee, jeweils ein Zitat mit meinen Chemnitzer Fotos zu kombinieren: Chemnitz – auf der Suche nach der verlorenen Urbanität weiterlesen

Modernismus oder menschlicher Maßstab?
Jan Gehl über die Fehler der Stadtplaner

Nun hat brand eins endlich das wunderbare Interview mit dem dänischen Stadtplaner Jan Gehl vom Dezemberheft 2014 (aufgezeichnet von Harald Willenbrock) freigeschalten. Der Mann ist 78 Jahre alt und hat zahlreiche internationale Metropolen beraten, wie sie mehr Lebensqualität in Ihre Straßenschluchten bringen.

Die Hauptaussage von Jan Gehl lautet:
Erst formen wir unsere Städte, dann formen sie uns. Modernismus oder menschlicher Maßstab?
Jan Gehl über die Fehler der Stadtplaner
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Quinquennale Analoge Stadt
Leben in die Provinz!

Ein Projekt für Arnstadt und die Europäische Stadt 2019 / 24 / 29 ff

„Nur der Stadtbürger ist Staatsbürger“
Alexander Mitscherlich / Die Unwirtlichkeit unserer Städte


Gliederung:

Die Idee:
Die Leerstände der Stadt als Bühne eines internationalen Dialogs zwischen Kunst, städtischem Raum, Bürgern und Besuchern
Das Problem:
Viele Kleinstädte stagnieren – warum?
Der Musterfall:
Arnstadt in Thüringen
Die Perspektive:
Soft gentrification als (Teil von) Wirtschaftspolitik
Das Projekt:
Die Analoge Stadt – Kristallisationskeim für eine lebendige Stadt

Quinquennale Analoge Stadt
Leben in die Provinz!
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Die Hipster-Lemminge
Felix Rohrbeck in der ZEIT über Provinzflucht

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Die synchronisierte Individualität des Nagels, interpretiert von Günter Uecker / Kunsthalle Baden-Baden 2010

Sie hassen die Provinz – so lautet ein Artikel von Felix Rohrbeck in der ZEIT vom 25. September 2014. Der Artikel beschreibt und belegt empirisch ein Phänomen innerdeutscher Mobilität der 20 bis 35-Jährigen, das es so noch nie gegeben hat: immer weniger ist demnach die Perspektive eines Arbeitsplatzes und dessen Bezahlung handlungsleitend, immer mehr dagegen jene Lebensqualität, die nur die angesagten Quartiere der Metropolen bieten können.

Die Hipster-Lemminge
Felix Rohrbeck in der ZEIT über Provinzflucht
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New York City 2012
Protokoll einer unvermeidlichen Reise

Ich war noch nie in New York. Judith auch nicht. Kurz vor meinem 50. Geburtstag beschlossen wir, dass das nicht so bleiben könne. Eine Stadt, die alle für den Mittelpunkt der Welt halten, und deren New York Times in Sachen Journalismus die Maßstäbe setzt, wollten wir zumindest einmal erlebt haben.

New York City 2012
Protokoll einer unvermeidlichen Reise
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